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Willkommen bei der KG SONN MÄNN 1951 e.V.

Auszug aus der Chronik der Karnevalsgesellschaft „SONN MÄNN“ Klinkum:

Die Gründung der Gesellschaft

Am 14. Februar 1951 luden einige besonders aktive Klinkumer alle Interessenten am Karneval für den 17.02.51 um 20:11 Uhr abends in die Wirtschaft Fritz Görts (dem jetzigen Saal Steinwarts/Grand Sato) ein. Ihre Einladung hatte den folgenden Wortlaut:

Einladung

„Wir halten es an der Zeit, eine ehemals alte Tradition in Klinkum wieder wachzurufen, um in den kommenden Jahren die Karnevalszeit nach alter Art im eigenen Ort zu feiern. Da uns auch in Ihnen das hierfür nötige Interesse bekannt ist, laden wir Sie am Samstag, dem 17.2.1951 um 8:11 abends in die Wirtschaft Fritz Görts stattfindenden „Gründungsversammlung einer Karnevalsgesellschaft“ auf das herzlichste ein und rechnen unbedingt mit Ihrem Erscheinen.“

Die Einberufer

Wenn man die Klinkumer kennt, war es eigentlich keine Überraschung, dass über  80 Personen  dieser Einladung gefolgt waren.

Mit großer Begeisterung wurde der Plan des alt erfahrenden Karnevalisten Fritz Quasten aufgenommen, an die Tradition in Klinkum anzuknüpfen und eine Karnevalsgesellschaft zu gründen. Er betonte, dass es unbedingt notwendig sei, die Jugend an den Karnevalstagen hier in Klinkum zu halten, und dies könne nur geschehen, wenn auch hier etwas „los“ sei.

Allgemein war man der Auffassung, dass die Klinkumer es mindestens ebenso gut könnten, wie zum Beispiel die Wegberger. Somit erfolgte spontan die Gründung einer Klinkumer Karnevalsgesellschaft unter der begeisterten Zustimmung aller Anwesenden.

Da jedes Kind bei der Taufe einen Namen erhält, so suchte man sogleich, auch diesem neugeborenen Kinde einen treffenden Namen zu geben. Er sollte heimatgebunden und heimatverbunden sein und Bezug haben auf das Haupterzeugnis der Klinkumer Lande: die Kartoffel. Die zwei besten Vorschläge waren: „Schön on deck“ und „Sonn Männ“. Recht bald einigte man sich auf den letztgenannten Vorschlag, da diese Bezeichnung auch sehr gut auf die Klinkumer Männerwelt passe.

Daran anschließend wurde der "Elferrat" gewählt.

Kinderprinz der KG Sonn MÄNN

Hans-Peter Küppers


Hierbei sollte sowohl die Erfahrung der Alten, als auch der Schwung und die Begeisterung der jüngeren Generation berücksichtigt werden. Die Wahl erfolgte in echt demokratischer Weise durch Zuruf und anschließender öffentlicher Wahl.

Es wurden gewählt:

Elferatspräsident:   Johann Quasten

1. Präsident:   Fritz Quasten

Zeremonienmeister:   Jakob Kamps

Josef Buschen (sen.)

Josef Buschen (jun.)

Hans Giermanns

Paul Henkes

Hermann Jakobs

Josef Karduck (sen.)

Mathias Quasten

Jakob Wilms

Mathias Wilms

Als Ersatzleute zum Elferrat wurden gewählt:

Leo Lürpen

Felix Louis

Willi Rex

Das Mitglied des Elferrates Josef Buschen (jun.) wurde gleichzeitig Obmann für Büttenreden. Zum Obmann für Lieder wurde der Organist Albert Boscheinen gewählt.

Auch die Wahl des geschäftsführenden Vorstandes rasch und mit großer Einigkeit. Alterspräsident des Elferrates und zugleich Ehrenpräsident des Vorstandes wurde Johann Quasten. Der Präsident des Elferrates, Fritz Quasten, wurde gleichzeitig, wie allgemein üblich, 1.Vorsitzender.

Zum Geschäftsführer und Schriftführer wurde Lehrer Heinz Aretz und zum Kassierer Willi Massen einstimmig gewählt.

Man beschloss, 5 Beisitzer zu wählen und einigte sich auf die nachstehenden Personen:

Willi Heinriche

Johann Kahlen I.

Johann Kahlen II.

Martin Schrötgens

Erich Schwarz

Archivar wurde Hans Eickels

Fortsetzungfolgt!


Aktualisiert (Donnerstag, den 08. September 2016 um 12:48 Uhr)

 
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